Zurück in den Job

Mein Weg zurück in den Beruf
 

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Arbeitsamt

Da ich nun langsam aber sicher der Arbeitslosigkeit entgegegen sehe, war ich kürzlich beim Arbeitsamt: 2 Stunden. Zwar hatte ich einen Termin bei der Beratung, aber wenn man dann noch so dumme Fragen stellt: Ich muss doch sicher noch ein Formular für das Arbeitslosengeld ausfüllen!? wird man weiter geschickt.

 

Das Formular - wird aus dem System ausgedruckt - muss nämlich an einer anderen Stelle gemacht werden. Da könnte man aber wirklich mal etwas optimieren: In den heutigen Zeiten, oder? Nun ja, ich musste also noch mal eine halbe Stunde warten,  nebenbei einer Mitwartenden erklären, wie das Formular auszufüllen ist (nicht das ich das vorher schon mal gemacht hätte...) und hatte doch richtig Glück, da nur zwei Leute vor mir dran waren.

 

Wenigstens hatte ich eine nette Sachbearbeiterin. Ich bin mir sicher, sie war froh, eine nette Kundin zu haben. Neben mir hatte nämlich einer zu bemängeln, dass bei der Zahlung des Arbeitslosengeldes etwas schief gelaufen war. Es war nicht auf seinem Konto und er hatte nun angeblich gar kein Geld mehr und könnte sich nicht mal etwas zu essen kaufen. Die Sachbearbeiterin war sichtlich im Stress, aber recht hatte sie auch: Das ist ihm sicher auch schon vormittags aufgefallen. Wenn er dann erst spät nachmittags kommt, ist es eben Pech, wenn die Kasse dann schon geschlossen hat.

 

Auf dem Arbeitsamt kann man wirklich was erleben. Die 2 Stunden waren auf jeden Fall nicht langweilig. Die Zeit danach um sämtlich Formulare auszufüllen und ausfüllen zu lassen auch nicht. Ich durfte die dann doch tatsächlich per Post hinschicken und musste sie nicht persönlich abgeben. Na hoffen wir mal, dass die Unterlagen angekommen sind...

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Ein Unternehmen für junge Mütter

Ich habe gerade einen wirklich interessanten Artikle über eine Unternehmerin gelesen, die ausschließlich Mütter einstellt. Schade, dass diese Firma in Memmingen ist und nicht hier.

 

Was aber wieder einmal sehr deutlich in diesem Bericht wird, ist, wie schwer es Müttern gemacht wird zu arbeiten. Entweder man hat arbeit, wird aber nicht ernst genommen oder man bekommt erst gar keinen Job, weil man eben kleine Kinder hat und man muss sich über Fragen wie "Wie soll denn das gehen, wenn ihr Kind krank ist?" ärgern. Für alle die nicht wissen, was sie darauf antworten sollen: Wenn das Kind krank ist, erhält man einen speziellen Krankenschein, den man beim Arbeitgeber ausfüllen lässt und dann der Krankenkasse zuschickt. Der Arbeitnehmer muss die Tage nicht zahlen, an denen die Mutter mit dem Kind zu Hause war. Dafür bekommt diese das Geld von der Krankenkasse.

Hier findet ihr den kompletten Bericht " Unternehmerin beschäftigt nur junge Mütter

 

 

Netzwerke

Da ich mit Ende der Tätigkeit in der Kindertagespflege auch leider die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e. V. verlassen werde,wird mir doch etwas fehlen. Bei der Regionalgruppe in Oldenburg war ich Gründungsmitglied und immer aktiv dabei. Wir haben da auch eine wirklich klasse Runde von aktiven Frauen.

Nun steht allerdings die Frage im Raum: Welchem Netzwerk könnte ich zukünftig beitreten. Ich würde mich gern weiterhin in einem Netzwerk aktiv  engagieren und finde auch den Austausch mit Gleichgesinnten wichtig. 

Im Netz findet man natürlich die wichtigsten Netzwerke. Für mich am Interessantesten scheint Business and Professional Woman (BPW). Wer dort Mitglied ist - ich würde gern von einem "Insider" mehr über dieses Netzwerk erfahren. Ich denke im Herbst werde ich auf jeden Fall mal "schnuppern" ob das etwas für mich ist.

Wer sich für Netzwerke für Frauen interessiert findet hier eine nette Übersicht: Netzwerk für erfolgreiche Frauen

 

Bewerbungsfotos

Heute waren endlich meine Bewerbungsfotos fertig. Ich hatte sie ja schon nach dem Fotoshooting gesehen, aber die Fotografin hat sie dann noch einmal überarbeitet. Die Bilder sind wirklich klasse geworden und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

 

 Die erste Bewerbung mit neuem Foto habe ich heute auch gleich verschickt. Dafür habe ich folgendes Foto verwendet:

 

Und dann wäre da noch dieses Foto:

Also professionelle Bewerbungsfotos habe ich nun auch. Da muss das mit der Stelle doch auch irgendwann einmal klappen. 

Letzte Woche hatte ich auch mal wieder ein Telefoninterview. Allerdings bei einem Personalvermittler, den ich zumindest schon einmal davon überzeugen konnte, mich bei der Firma vorzuschlagen. Bin gespannt, ob ich da wieder etwas von höre.

Twitter

Vor fast vier Jahren habe ich mich bei Twitter angemeldet. Zuvor hatte ich mich gefragt, was das soll: Mich interessiert doch nicht was andere Menschen so die ganze Zeit tun oder lassen. Aber nachdem mein Sohn geboren wurde, habe ich mir einen Account eingerichtet, damit mein Mann, der arbeiten war, mitbekommen konnte, was es bei unserem Sohn neues gab. Dafür fand' ich das dann ganz praktisch.

Mit der Zeit habe ich mich immer mehr mit Twitter beschäftigt und heute muss ich sagen: Es geht gar nicht mehr ohne. Ich folge nicht vielen, aber denen ich folge müssen für mich interessante Inhalte teilen: 

So bin ich heute beim Twitteraccount der Karrierbibel auf die Übersicht von Jobbörsen gestoßen. Eine ziemlich klasse Sache, wie ich finde: 

Karrierebibel

Also wenn ich etwas twittere dann Teile ich gern solche interesante, lustige oder wichtige Dinge auf die ich im Netz stoße. Wer interessiert ist: Mich findet ihr unter Nejuco bei Twitter!

 

Notfallmamas

Eine sehr praktische Idee für alle Eltern, die nicht Oma und Opa vor Ort haben, die sich um die Kinder kümmern, wenn sie mal krank sind und man trotzdem zur Arbeit muss. Gibt es bisher nur in Hamburg, aber ich hoffe auch bald in anderen Städten:

notfallmamas.de/

Ich denke mit so einer "Notfallmama" im Hintergrund hätte man auch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt, da man die Kinderbetreuung auch im Krankheitsfall weitestgehend sicherstellen kann. Viele Arbeitgeber scheuen gerade deswegen vor der Einstellung von Müttern, weil sie ständig fehlen, da das Kind krank ist. Das ist natürlich nicht der Fall, aber so ticken die meisten Arbeitgeber nun einmal. 

Hat nicht jemand interesse so etwas in Oldenburg zu machen? 

 

Fotoshooting

Gestern nachmittag hatte ich den  Termin für das Fotoshooting. Mit Styling vorab. Man kam sich richtig vor wie ein Modell. Erst einmal wurde ich geschminkt. Das ganze hat länger gedauert, als das Fotoshtooting später, aber es hat Spaß gemacht, mal so richtig professionell gestylt zu werden. Anschließend wurden noch die Haare zurecht gemacht.

Beim Fotografieren selbst, waren die Posen teilweise richtig anstrengend und es hat teilweise auch etwas Mühe gekostet das Gleichgewicht zu halten UND dann auch noch freundlich lächeln. Aber ich habe es hin bekommen und das Ergebnis ist auch noch richtig gut. Die ersten Fotos sehen doch noch reichlich verkrampft aus, später wird es dann aber deutlich besser.

Jetzt muss ich aber noch 2-3 Wochen warten, bis die Bilder bearbeitet wurden und ich sie abholen kann. Ich bin sehr gespannt auf das Endergebnis.